Neues zur Saison 2010/11
Liebe Jungsenioren,
Die Umstellung des Spielplans vor einem Jahr hat sich gelohnt. Es erleichtert die Terminierung der Spieler doch erheblich. Das dadurch eine Kapitänssitzung im Sommer mehr Sinn macht ist zu verstehen. Ein Satz zu diesem Thema. Wir sind eine privat organisierte Liga mit einem System, das nun schon ca. 15 Jahre besteht. Das heißt, Sorgen, Vorschläge und Anregungen können jedes Jahr durch die Kapitäne artikuliert werden. Ich prüfe gemeinsam mit den Kapitänen die Durchführbarkeit neuer Vorschläge und dann wird abgestimmt. Wie schon seit 11 Jahren, in denen ich die Trophy bereuen darf/durfte und die Challenge später ins Leben gerufen habe. Das sich die Kapitäne in ihren Clubs von Zeit zu Zeit auch ordentlich wählen lasse, davon gehe ich aus.
Die Mischung aus Vorrunde, Zählspiel und Viertel-, Halb-, und Finale Lochspiel erfreut sich stätiger Beliebtheit. Die sechs/sieben Vorrundenspiele haben sicherlich auch einen kommunikativer Wert, hier kommen, zu einer Serie, gleichgesinnten Spieler fast aller Clubs zusammen. Und ab den Finals im Lochspielmodus wird es dann sportlicher und spannender. Dieses Feedback bekam ich jedenfalls von den teilnehmenden Spielern in den letzten Jahren.
Der Dank der Jungsenioren Gemeinschaft gilt den Clubs, die uns die Anlage zum „Sonderpreis“ zur Verfügung stellen. Sicherlich nehmen die Clubmitglieder ja an der Serie teil und profitieren auf Auswärtigen Plätzen. Alles in allem können wir mit der Situation zufrieden sein, werden auch weiterhin mit den Verantwortlichen sprechen und die vielfältigen Gegebenheiten, Betreiber-Model, Aktiengesellschaft oder Resort berücksichtigen. Das Thema Gastronomie weckt bei den Kapitänssitzungen Gesprächsbedarf. Über die Jahre, so zeigt die Erfahrung, gibt es immer mal wieder „Aussetzer“. Zum Teil wissen die Clubs selbst was Sie an Ihrer Club Gastronomie haben und nach einiger Zeit wird meistens reagiert. Aber auch wir, die Jungsenioren können unseren Beitrag leisten, indem nicht einige die Woche vor dem Spiel eisern fasten um am Spieltag mit Bergen vom Büfett zu ziehen. Selbstverständlich werden meiserseits intensiv Gespräche geführt um für die Belange der Jungsenioren zu werben.
Die Saison 2010/2011 ist in vollem Gange. Die Tabellensituation in beiden Serien zeigt, dass die Spiele der Vorrunde keineswegs nur Pflichtveranstaltungen sind. Die Tabellenplätze eins bis acht, Qualifikation für das Viertelfinale, können von der Mehrzahl der Teams erreicht werden. Sicherlich befinden sich die starken Teams der vergangenen Jahre im oberen Bereich wieder aber Drumherum tut sich einiges.
Sicherlich ist bei der Jungsenioren-Challenge erfahrungsgemäß die Leistungsdichte größer und so kann eigentlich jeder jeden schlagen. Viel Spannung und Spaß sind garantiert.
Aber auch bei der Trophy kommen aus den ersten Mannschaften Jahrgänge hinzu und die eine oder andere „Abwerbung“ verstärkten die Teams dann tatsächlich.
Spieler wechseln, Trainer wechseln, Kapitäne wechseln, Vorstände ebenso, wie in anderen beliebten Sportarten eben auch. Sicherlich wirkt sich das Umfeld der Spieler auch auf die Leistungen aus.
Wir sind zurzeit 16 Mannschaften in der Trophy und 12 in der Challenge. Rekord. Das Aussetzsystem klappt bei 12 Teams gut, bei 16 Teams in Verbindung mit einem Spiel weniger in der Vorrunde, kommen wir an unsere Grenzen. Aber wenn für die Saison 11/12 wieder 16 Teams melden haben wir auch andere Möglichkeiten. Vorerst bitte ich die Trophy Spieler um Nachsicht, die letzten drei Vorrunden Spiele werden voll werden, trotz Aussetz-Teams. Die letzten Spiel der Trophy und auch der Challenger gingen übrigens in 4 ½ Stunden über die Bühne.
Zum Abschluss wünsche ich uns für diese Saison dann auch kurze Spielzeiten und freudvolles Beisammensein und möchte mit der Bemerkung enden: Wenn nach einem halben Jahr Winterpause 100 Spieler , Freunde und gute alte Bekannte anlässlich der Jungsenioren Spiele aufteen, das hat schon etwas.
Euer Peter Ernst